Unsere Mineralienausstellung

Im Jahre 2004 schenkte Elfriede Wutschek aus Thannhausen durch Vermittlung von Bürgermeister Johannes Schropp unserer Schule die Mineraliensammlung ihres Ehegatten samt den zwei Vitrinen und einer Büchersammlung zum Thema „Mineralien".

 

Frau Wutschek

Die Lehrerinnen Elsbeth Landherr und Petra Boller sowie Hausmeister Georg Sonner und andere Mitarbeiter/innen aus dem Kollegium und aus der Elternschaft (Margarete Joas, Hans und Rosa Schumann u.a.) haben die Mineraliensammlung von Familie Wutschek so aufbereitet, dass sie Kindern und Erwachsenen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zum Staunen anregt. Jetzt sind wir eine „steinreiche" Schule.

Die Ausstellung „Kieselsteine aus dem Mindeltal" und die Buchstaben aus Ton verdanken wir den Fachlehrerinnen Ingrid Keppeler und Susanne Länger. Für die Bearbeitung dieser Steine bedanken wir uns herzlich bei Steinmetz Uwe Leitenmaier aus Thannhausen.

Woher kommen diese Kieselsteine?

In der Mindel-Eiszeit vor 400 000 Jahren bedeckten riesige Gletscher unser Land. Als es wieder wärmer wurde, transportierten große Schmelzwasserflüsse (so breit wie unser Mindeltal) im Laufe von vielen tausend Jahren diese Steine aus den Alpen bis in unser Gebiet. – Dabei wurden aus großen scharfkantigen Gebirgsfelsen kleine rundliche Kieselsteine mit schönen Farben, Formen und Mustern.

 

Was geschieht mit diesen Kieselsteinen?

Die Kieswerke im Mindeltal holen mit Baggern die Kieselsteine aus der Erde und zermalmen sie zu Kies und Brechsand, den wir zum Bauen von Straßen und Häusern brauchen. Gebrochene Steine nennt man auch Splitt, den wir zum Streuen bei Glatteis im Winter verwenden. Die tiefen Erdgruben werden entweder wieder zugefüllt oder es entstehen Baggerseen, in denen wir baden können.